In eigener Sache: Verurteilung um Cannabisplantage in Bosseborn aufgehoben

Auf die Revision des von der Kanzlei vertretenen Angeklagten hat der Bundesgerichtshof nun die Entscheidung des Landgerichts Paderborn in Teilen aufgehoben (Az.: 4 StR 318/18). Hintergrund der Aufhebung war nicht nur eine fehlerhaft begründete Entscheidung zur Unterbringung des Angeklagten in der Maßregel, sondern auch die Tatsache, dass die Einziehung des Hauses, in welcher die Cannabisplantage betrieben worden war, dem Angeklagten nicht im Rahmen der Bemessung der Strafe zu Gute gehalten wurde. Der BGH schloss sich der Ansicht der Kanzlei an, dass eine Bestimmung des Werts des Grundstücks nicht hätte unterbleiben dürfen und es nicht ausgeschlossen hätte werden können, dass die Strafe in Anbetracht einer wesentlichen Vermögenseinbuße des Angeklagten niedriger bemessen werden müsste. Das Landgericht wird nun eine erneute Entscheidung zu treffen haben.

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