Mordfall „Höxter - Bosseborn“

Auf Veranlassung der Rechtsanwälte Binder und Partner wurde dem Axel Springer Verlag nun mittels einstweiliger Verfügung des Landgerichts Paderborn untersagt, den Angeklagten im Mordfall „Höxter- Bosseborn“ als „Bestie“ zu bezeichnen und diese Bezeichnung in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Seit Einleitung des Ermittlungsverfahrens wurde der Angeklagte durch die Boulevardzeitung „Bild“ fortwährend derart betitelt. Die Kanzlei hatte gegenüber dem Landgericht erfolgreich argumentiert, diese Bezeichnung stelle eine rechtswidrige Schmähkritik dar und verletze den Angeklagten in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht. Dieser Argumentation ist das Landgericht nun gefolgt. Ein Abschluss des strafrechtlichen Verfahrens ist in absehbarer Zeit hingegen noch nicht zu erwarten.

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